Erfolgreicher Auftakt: Erster Smap3D Summit bringt zahlreiche Anwender und Lösungsanbieter aus dem Anlagenbau und der Rohrfertigung zusammen
7. Oktober 2026

Erfolgreicher Auftakt: Erster Smap3D Summit bringt zahlreiche Anwender und Lösungsanbieter aus dem Anlagenbau und der Rohrfertigung zusammen

Mehr als 100 Teilnehmer durfte die Smap3D GmbH beim ersten Smap3D Summit am 30. September 2026 auf dem Campus Buschhütten in Kreuztal bei Siegen, Deutschland, begrüßen. Zahlreiche Kunden, Interessenten, Lösungsanbieter und Branchenexperten aus mehreren Ländern nutzten die Veranstaltung, um sich über aktuelle Anforderungen, Erfahrungen und technologische Möglichkeiten im Engineering und in der Fertigung von Rohren und Rohrleitungssystemen auszutauschen.

Für die Smap3D GmbH als Veranstalter stand nicht allein die Vorstellung von Lösungen im Mittelpunkt. Ziel des neuen Veranstaltungsformats war es, Anwender und Interessenten miteinander ins Gespräch zu bringen, Erfahrungen aus umgesetzten Projekten zu teilen und Impulse für vernetzte Prozesse von der Verfahrenstechnik über das 3D-Engineering bis hin zum fertig produzierten Rohr zu setzen.

Erfahrungen aus der Praxis

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten Kunden von Smap3D mit ehrlichen Einblicken in ihren betrieblichen Alltag und ihre umgesetzten Software-Projekte. Flowserve skizzierte seinen Weg von isolierten Insellösungen hin zu einer integrierten Systemlandschaft. SELO Food Technology berichtete über den Nutzen einer PLM-Integration im Anlagenbau. Ruland Engineering & Consulting gab Einblicke in einen Systemwechsel hin zu den Smap3D-Lösungen und die damit verbundenen Verbesserungen im Konstruktionsprozess. TGM Kanis Turbinen betrachtete die gesamte Prozesskette – vom P&ID bis zum fertigen Rohr. Matthias Bosse von der BOSUEZ Group zeigte am Beispiel des Smap3D-Kunden Carotek, wie ein durchgängiger Konstruktionsworkflow aufgebaut werden kann und wie die Effizienz des gesamten Konstruktionsprozesses mit der Unterstützung eines Experten in kurzer Zeit massiv gesteigert werden kann.

Gerade der Blickwinkel aus der Praxis erwies sich als besonderer Mehrwert: Die Teilnehmer konnten nicht nur mit Fachexperten sprechen, sondern sich direkt mit anderen Anwendern über Vorgehensweisen, ähnliche Herausforderungen und Erfahrungen abgleichen.

Praxisnaher Austausch und Live-Technologie

Auch abseits der Bühne setzte sich dieser Ansatz fort. In sogenannten Breakout Sessions wurden Fragestellungen rund um Configure-to-Order-Handling, Fertigungsplanung und -steuerung sowie die Vorteile einer eindeutigen Datenbasis erörtert und Lösungsansätze aufgezeigt. Die stark nachgefragten Live Sessions wiederum boten die Möglichkeit, Software- und Hardwarelösungen für das Engineering und die Fertigung direkt kennenzulernen und individuelle Fragen mit den jeweiligen Anbietern zu besprechen. Smap3D selbst präsentierte ihre Software-Lösungen für die 2D- und 3D-Rohrleitungsplanung sowie die Fertigungsplanung mit direkter Maschinenanbindung. Die Partner der Connected Pipeshop Alliance – Pipe Bending Systems, T-DRILL und Polysoude – führten Maschinen und Verfahren zum Rohrbiegen, Messen, Aushalsen und Schweißen vor. Hinzu kamen Beispiele für individuelle Projektlösungen von CryoCAD, PDM- und BOM-Software von CAD Partner, VR- und AR-Anwendungen von more3D und xCave Technology sowie eine Laserscanning-Software zur Übertragung von 3D-Punktewolken ins CAD von Scalypso, die als Smap3D ScanToCAD auch in die Smap3D-Gesamtlösung integriert ist. So konnten die Besucher das Zusammenspiel verschiedener Technologien entlang der Prozesskette live erleben und konkrete Einsatzmöglichkeiten mit den jeweiligen Spezialisten besprechen.

Von der Anlagenplanung zum gemeinsamen Ausklang

Ein anschauliches Kundenbeispiel bot auch der Veranstaltungsort selbst: Auf dem Campus Buschhütten steht eine Brauanlage des Smap3D-Kunden Kaspar Schulz, die mit Smap3D Plant Design geplant wurde. Das dort gebraute Bier konnten die Teilnehmer in der Mittagspause und beim gemeinsamen Ausklang verkosten. So wurde aus einem Engineering-Beispiel auch ein geschmackliches Erlebnis – und ein weiterer Anlass, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Mit dem Smap3D Summit wollten wir einen Ort schaffen, an dem nicht nur Produkte und Technologien vorgestellt werden, sondern Anwender, Interessierte, Branchen-Experten und Lösungsanbieter ihre Expertise und Erfahrungen miteinander teilen können. Besonders gefreut hat uns, wie intensiv die Teilnehmer untereinander ins Gespräch gekommen sind und wie viele konkrete Fragestellungen in den Breakout und Live Sessions diskutiert wurden. Die Mischung aus Informationsvermittlung, Live-Demos, interaktiven Diskussionen und ungezwungenem Networking in solch einem kompakten Format macht die Smap3D Summit aus.“, fasst Maxim Lich, Geschäftsführer der Smap3D GmbH, zusammen. 

Die positive Resonanz auf den ersten Smap3D Summit bestärkt die Smap3D GmbH darin, das Veranstaltungsformat fortzuführen. Die nächste Smap3D Summit soll im Jahr 2028 stattfinden.